BAXTER DURY - MIAMI

Soundtrack der Woche #89

Die butterweiche Frauenstimme, die immer wieder in diesen Tracks auftaucht, stemmt sich gegen den dreckigen, selbstgefälligen, manchmal abartig männlich erotischen, sprechgesang. Meistens vergeblich so scheint es mir. Die inkarnation Miamis ist das vielleicht beste Bild, dass Baxter Dury für sich und seine Musik hätte zeichnen können. Zunächst nicht sonderlich sympatisch aber man findet schnell Gefallen an dem hypercollen, vielleicht arroganten, Sound.

I’m the turgid fucked up little goat
Pissing on your fucking hill
And you can’t shit me out
‚Cos you can’t catch me
‚Cos you’re so fat
So fuck ya
I’m Miami

Richtig singen tut er manchmal auch. Zum Beispiel im ungewohnt fröhlich anmutenden Track Pleasure. Schnell muss man aber feststellen, dass der gute Mann nicht der gesegneste Sänger zu sein scheint. Aber das ist ihm egal denn er schwebt über dem Urteil. Baxter Durys fuck off Indiemusik funktioniert genau deshalb so gut.

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Jan

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