CAGE THE ELEPHANT - IN ONE EAR

Soundtrack der Woche #109

Diese Band in den Kreis dieser Reihe aufzunehmen ist lange überfällig. Cage The Elepahnt machen ehrliche (Gitarren)musik, verwandeln Abende in Nächte, trainieren Kopfnickmuskeln, drücken auf Tränendrüsen und rücken Menschen zusammen. Lyrische Meisterwerke sucht man vergebens doch das soll nicht stören. Im Gegenteil: das Simple (so scheint es zunächst) überzeugt. Zeile für Zeile hört man den Geschichten von Sänger Matt Schulz zu, malt sich die Bilder dazu, versucht zu verstehen, leidet mit, wird ergriffen und taucht ab.

They say that we ain’t got the style,
We ain’t got the class,
We ain’t got the tunes that’s goin to put us on the map
And I’m a phony in disguise

Im gleichen Stil lauscht man der Musik, die sich Orhwurm für Ohrwurm, Synapse für Synapse in die Neuronen wühlt. Dann entfaltet sich die Magie dieser Band. Sie beherrschend jede Ausprägung der Musik, die sie spielen, zerlegen diese in jede ihrerer einzelnen Facetten und präsentieren sie uns in Perfektion (Sound und Produktion sind ein Segen für jede vernünftige Anlage).

I goes In One Ear,
And right out the other,
People talkin‘ shit,
They can kiss the back of my hand.

Ihre Musik ist zugliech dreckig und clean, rau aber doch behutsam, abfällig und liebenswert. So oft man sie auch hört, man wird jedes Mal ein Stück ratloser zurückgelassen.

Was soll ich nun damit anfangen? Gute Frage, auf die ich immer noch keine Antowort gefunden habe. Cage The Elephant kenne ich so gut wie den Weg zu meinem Kühlschrank, doch verstehen tue ich das Wenigste. Damit ködern sie dich. Mit Erfolg.
Weinen oder Tanzen? Im Zweifel zusammen.

You hear that
You hear what’s coming? Oh you better run for the hills,
Cause we’re coming to your town,

and we’re gonna burn that mother fucker down!

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Jan

Gründer | Karlsruhe

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