Soundtrack der Woche. Geht so: Wir suchen 52,1429 mal pro Jahr (mal 52, mal 53!) einen besonders höhrenswerten, hippen oder interessanten Track aus. Schreiben ein paar mehr oder weniger Worte dazu und teilen ihn. Hier sind sie dann alle versammelt. Wir sind überzeugt, so entsteht ein wilder wunderbarer Mix.

SdW #125 Polo & Pan – Canopée

Gleißende Helligkeit weckt mich unsanft auf. Ich öffne die Balkontür und spüre die Hitze der Sonnenstrahlen auf meinem Körper. Heute ist Sonntag.

SdW #124 Grizzly Bear – gun-shy

2012: Hipster’s Höhepunkt. Jutebeutel und Flatwhite überall. Der Soundtrack für Kenner damals: Grizzly Bear. Etwas schrullige Melodien, raffinierte Arrangements und hochemotionale Texte. 2017: Erwachsener Pop, immer noch schön und mit politischer Stellungnahme.

SdW #117 Faber – Sei ein Faber im Wind

Faber ist befremdlich. In so vielen Facetten ungewohnt, fast unangenehm. Vieles, das ich mit Musik verbinde stößt die Seine ab, vieles wofür ich andere Künstler bewundere suche ich bei ihm vergebens.

SdW #116 Sufjan Stevens – Mystery of Love

Es ist ein Film, in dem man leben möchte. Es ist wahnsinnig schön, wie in Call Me By Your Name basierend auf dem gleichnamigen Roman eine Geschichte von Sehnsucht, Verlangen und vor allem Liebe erzäht. Sufjan Stevens kreiirte dazu den idealen Soundtrack und so kommt hier auf KI auch mal Folk unter.

SdW #115 Jon Hopkins – Emerald Rush

Fünf Jahre zogen seit Jon Hopkins‘ gefeirtem Album „Immunity“ ins Land. Vor fünf Jahren wusste ich nichts von Hopkins. Gut, dass das nun anders ist.

SDW #111 Bicep – Rain

Was bleibt von diesem Abend ist die Erkentnis, dass ein hervorragender Gastgeber ein Herz für die Musik hat, die er seinem Gast präsentiert.

SdW #110 Everything Is Recorded – Show Love

Freitags. Jam-Session. London. Studio: The Copper House. Das Mikrofon läuft non-stop und am Ende schnippselt ein Mann alles zusammen. Zack fertig. Everything Is Recorded.

SdW #108 Nils Frahm – A Place

Nach Viktorias Soundtrack und zig Publikationen nun das erwachsenste Werk von Frahm. Ein Soundtrack für ein Ballett der Alltäglichkeiten: Rote Ampeln, Dampfende Gesichter im eisigen Winter, das Pfeifen der Metrotüren, das Flackern der Neonröhren im Untergrund und die dicksten Regentropfen, dort wo man am Bürgersteinrand nahe der Gebäude eigentlich Geborgenheit sucht.

SdW #107 Massive Attack – Paradise Circus

“Paradise Circus” ist 2010 auf Massive Attack’s fünften Album Heligoland erschienen. Der SdW entält sinnlichen Gesang ein repetitiver aber vertrackter Teppich aus Bass und Percussionfäden, der zuverlässig vor sich hinschwebt. Außerdem gibt’s ein verwirrendes und interessantes Musikvideo dazu, dass einen gewagten Interpretationsversuch provoziert.

SdW #103 Nicolas Jaar – America I’m for the Birds

This is the kind of music that nourishes my soul. Nicolas Jaar ist göttlich gut. Wer Lust auf wirklich raffinierte elektronische Musik hat, der sollte sich Nicolas Diskographie gänzlich zu Ohr führen. Ich habe extra nochmal gesucht; Nicolas Jaar war noch nicht Soundtrack der Woche bei uns. Dieser Mangel wird jetzt behoben.

SdW #101 Rejjie Snow – 1992 feat. Loyle Carner

Rejjie Snow ist insofern grundsympathisch, als dass er trotz seiner mächtigen Internet-Followerschaft kaum im Rap-Zirkus wahrgenommen wird. Der Ire betreibt keine ausgeleierte Feature-Wirtschaft, sondern tauchte die letzten Jahre in der Kunstwelt unter, um in Ruhe sein sehnlich erwartetes Debütalbum »Dear Annie« zu schreiben.

SdW #100 Anour Brahem – The Recovered Road To Al-Sham

ECM gibt auf und auf einen Schlag ist einiges der weltbesten Jazz und Klassik Aufnahmen online zum Streaming verfügbar. Anour Brahem greift auf die Fertigkeiten von ECM zurück und bringt 2017 ein weiteres wunderbares Album namens Blue Maquams heraus. Unser 100ter SdW!

SdW #99 Nick Hakim – Cuffed

Nick Hakim begann seine Discographie mit einem Schlussmachlied. In Cuffed geht es um – ein bezauberndes Mädchen.

SdW #97 King Krule – Biscuit Town

Es ist dunkel und versifft. Aber das Bier am Tresen ist vergleichsweise erschwinglich für teuer werdende Südlondon. Krumm da kauernd raucht Marshall an einem Tische. Ein vereinsamter Ventilator dreht – viel zu langsam – seine Runden über der Theke. Er kommt nicht an gegen den jungen großgewachsenen Kettenraucher mit rotem Haar. Hier sinniert er über fiese Körpersekrete und überzieht das Thema Scheitern mit einem Hauch von Glamour. King Krule.

SdW #96 Giant Rooks – Bright Lies

Giant Rooks kommen aus Hamm und machen Musik. Hammer Band – höhö. Ihre Musik bezeichnen sie als ,Art Pop’ und meinen damit „künstlerisches Experimentieren, verknüpft mit Pop-Elementen“.

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