Soundtrack der Woche. Geht so: Wir suchen 52,1429 mal pro Jahr (mal 52, mal 53!) einen besonders höhrenswerten, hippen oder interessanten Track aus. Schreiben ein paar mehr oder weniger Worte dazu und teilen ihn. Hier sind sie dann alle versammelt. Wir sind überzeugt, so entsteht ein wilder wunderbarer Mix.

SdW #97 King Krule – Biscuit Town

Es ist dunkel und versifft. Aber das Bier am Tresen ist vergleichsweise erschwinglich für teuer werdende Südlondon. Krumm da kauernd raucht Marshall an einem Tische. Ein vereinsamter Ventilator dreht – viel zu langsam – seine Runden über der Theke. Er kommt nicht an gegen den jungen großgewachsenen Kettenraucher mit rotem Haar. Hier sinniert er über fiese Körpersekrete und überzieht das Thema Scheitern mit einem Hauch von Glamour. King Krule.

SdW #96 Giant Rooks – Bright Lies

Giant Rooks kommen aus Hamm und machen Musik. Hammer Band – höhö. Ihre Musik bezeichnen sie als ,Art Pop’ und meinen damit „künstlerisches Experimentieren, verknüpft mit Pop-Elementen“.

SdW #95 Japanese Breakfast – Road Head

Es gibt nur wenige Vertreter des Genres, die es Verstehen die wunderschöne Melancholie und die Trägheit, die dieser Musik eigentlich beiwohnen sollten, zum Vorschein zu bringen. Zu diesem Kreis zählt auch Japanese Breakfast.

SdW #94 The Soul Session – The Passage

Es hat etwas sehr elegantes und erhabenes, ausschließlich im guten Sinne, mit welcher Souveränität es dem Deutschlandfunk gelingt, grandiose Musikperlen ganz subtil zwischen den Radiobeiträgen zu platzieren.

SdW #93 Racing Glaciers – Carry It On

Racing Glaciers sind eine englische Rock Band, die seit Sommer 2012 existiert. 2016 erschien ihr Debütalbum Caught in the Strange. Was für ein schöner Name!

SdW #92 Masego – Navajo

Der hyper fesche Masego macht Musik mit HipHop Beats, souligen Stimmen und, natürlich, einem Saxophon. Er ist unangefochtener Meister seines Stereotyps, bedient dieses in Perfektion.

SdW #91 Rhye – 3 Days

Rhye. aesthetic over dose. Erotik der Unwissenheit. Am Anfang war nichts. Dann ein Bett, mit Satin bezogen – stets körperwarm, bisweilen leicht schwül, aber nie explosiv. Weich und windig wie The XX oder Feist. Da klingt Liebe durch.

Sdw #90 Thundercat – Show You The Way

Thundercat ist kein Quereinsteiger und kein Schlafzimmernerd. Manchmal Drunk. Ein Album, das gespickt ist mit Leichtigkeit und Verspieltheit. Show You The Way ist sicher das

SdW #89 Baxter Dury – Miami

Die butterweiche Frauenstimme, die immer wieder in diesen Tracks auftaucht, stemmt sich gegen den dreckigen, selbstgefälligen manchmal abartig männlich erotischen sprechgesang.

SdW #88 Mount Kimbie – Marilyn

Mount Kimbie bieten mit ihrem neuen Album eine bunte Pauschalreise durch Krautrock und Postpunk an. Das ist ein schönes Projekt, einfach mal querbeetein. Aber so richtig umhauen tut einen das Love What Survives irgendwie einfach nicht. Marilyn ist dennoch…

SdW #87 J. Bernardt – My Own Game

Ah, diese markante Stimme kommt einem doch irgendwoher bekannt vor – J. Bernardt ist Jinte Deprez, seines Zeichen einer der Leadsänger meiner Lieblings Indie-Pop-Rock Band Balthazar aus Belgien. Vom Volk hin zu einem elektronischeren Sythie-Sound.

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