Hangout

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HANGOUT

Neu vom Musikdealer Ihres Vertrauens: Hangout – a playlist to hangout. Vol. II nach der legendären ersten Gammeln Playlist von Kollektiv Individualismus gibt es nun Nachschlag. Unser Service: 66 handverlesene Songs zum Nichtstun oder Durchstarten.

Was man in vier Stunden und fünfunddreißig Minuten alles schaffen könnte und was man alles sein lassen könnte! Der Gedanke ist großartig, denke ich und lasse mich ins Gras sinken. Es kitzelt ein bisschen zu sehr für vier Stunden, aber für ne halbe Stunde Sonnetanken ist mein Platz im Park perfekt geeignet. Die Orangina dazu beamt mich direkt nach Südfrankreich. Cheers!

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Playlisten von uns

The Indie Way of Dancing

Neben Hipster ist Indie das wohl am wenigsten definierte Wort der Generation Y, gleichzeitig soll es tragende Kraft jenes Konstruktes sein. Es fehlt ein wenig an Kontur.

Gammeln

Wenn der Weg zum Kühlschrank zu weit ist. Wenn du einfach im Bett liegen bleibst. Wenn du einen Tag etwas ganz und gar nutzloses tust. Musik zum Gammeln…

Daguet de Berticot Merlot

Auch dieser Tropfen hat es in sich: Daguet de Berticot Merlot. Über 3 Stunden feinste Unterhaltung: Rejje Snow meets Marvin Gaye, Everything is Recorded meets Curtis Harding, Khruangbin meets Eminem. Außerdem an Bord: Daft Punk, The The, Depeche Mode, Cosmo Pyke und Balthazar.

Jahresrückblick SdWs 2018

Was für ein Jahr! 52x kürten wir den Soundtrack der Woche in 2018.

SolSolSoleil

LED GO Soleil.

Golden Five

Golden Five

GOLDEN FIVE

Philippa istdie Neue auf KI und als Praktikantin hier, um aus Fehlern zu lernen, sagt sie. Sie sagt: „80iger und 90iger Jahre Partys sind das Mc Donalds unserer Zeit, jeder geht hin, aber keiner will es zugeben. Irgendwie nicht am Puls der Zeit, und trotzdem reichlich gespickt mit Suchtpotential. Die Musik, die hier vorgestellt wird, entspricht keinem Genre, keiner Zeit, einziges Parameter soll die „Fünf-Jahres“ Beschränkung sein, ist also vor mehr als fünf Jahren erschienen. Vielleicht wird es wirr, vielleicht kitschig, gerne trashig und laut, aber auch mal leise und vor allem mit Erinnerungspotential gespickt (Für alle mit Risikoaversion, soll an dieser Stelle gesagt sein: Alles kann, nichts muss! Aber Wonderwall will wirklich niemand mehr hören!!1!11). Und damit sind wir schon am Kern meines Praktikantinnen Daseins angelangt; ich übernehme die unangenehmen Jobs. Nur Kaffee kochen wurde mir direkt zu Beginn verboten (Instantkaffee for the win!). Die Priorität auf den Geist, nicht auf die Zeit gerichtet, eher ein freundlicher Gruß aus der Entzugsanstalt, für all diejenigen, die es nach gestriger Musik sehnt. Meine fünf Songs, dienen als Impressionen und Tages- oder Pausenbegleiter, zum Mitgrölen unter der Dusche oder zum Schwelgen bei einem guten Kaffee und einer Gelegenheitszigarette.“

Herrlich unregelmäßig erscheint eine kleine Golden Five Kollektion und das ist die gesamte Playlist.

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SdW #97 King Krule – Biscuit Town

SdW #97 King Krule – Biscuit Town

KING KRULE - BISCUIT TOWN

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Soundtrack der Woche #97

Es ist dunkel und versifft. Aber das Bier am Tresen ist vergleichsweise erschwinglich für das in der Gentrifizierung steckende Südlondon. Lustlos und krumm dakauernd raucht Archy Marshall an einem der seitlichen Tische vor der verspiegelten Wand. Ein vereinsamter Ventilator dreht – viel zu langsam – seine Runden über der Theke. Er kommt nicht an gegen den jungen großgewachsenen Kettenraucher mit rotem Haar. Hier sinniert er über fiese Körpersekrete und überzieht das Thema Scheitern mit einem Hauch von Glamour. Marshall ist 23 Jahre alt und hat vor kurzem ein ziemlich wildes, zugleich meditatives und besorgtes Album herausgebracht. Es bewegt sich irgendwo zwischen Trip-Hop, Jazz und watteweichem R’n’B. Es ist sein zweiter Streich.

Zauberer von Oz

King Krule heißt der Zauberer von The Ooz – ein Außenseiter-Kunstwerk aufgestellt in der Ikea Bilderabteilung. So underground seine Musik auch ist, Beyoncé hat öffentlich ihre Bewunderung ausgestellt und Kanye West lud ihn ins Studio ein. Er lehnte ab. Seit dem 15. Lebensjahr schon schreibt er Songs und wurde bald verfolgt vom Erfolg seines Debütalbums. Schreibblockade, Depression und Beziehungsende. Plötzlich nicht mehr underground. Das alles raucht er auf Lunge und pustet es in grauen Ringen wieder zurück. Rückwärtsrotierend steigen sie auf und verfangen sich im Ventilator an der Decke. Marshall bestellt sein nächstes Bier. Seine Musik ist nun eine intensive Irrfahrt durch Marshall’s Unterbewusstsein geworden und er ist stolz drauf. Es ist ein Produkt seiner persönlichen Obsession, Ideenfetzen, halbverdaut und wieder hervorgewürgt als schlammige und doch beeindruckende Musik. King Krule ist eine Kreatur der Nacht, Kind der Bohème, Bariton, trauriges Wesen im traurigen Kapitalismus.

~ Entdecken Sie mehr Musik aus der Serie intelligente Endzeitmusik u.a. mit Kate Tempest und Loyle Carner ~

Es geht um Fake-News, Brexit, Zersplitterung der urbanen Kultur. Krule hält tapfer dagegen mit seiner etwas anderen Musik. King Krule ist eine ehrliche Inkarnation von Archy Marchall und auch das Projekt, welches ihn porträtiert – als jungen Mann gewöhnt an die Hässlichkeit der Außenwelt und seine eigene fragile Innenwelt.

Keks City

In Biscuit Town, N°1 auf seinem neuen Album, versinkt also dieser junge Herr in allen Wundersamkeiten, die derweil für junge Menschen bestehen: Liebesleid, Traum vom Idol, komplizierte und schöne Beziehungen, die vergebliche Suche nach Orientierung, hochaufgelöste hyperkomplexe Welt, Weltfrust, Eifersucht, Sehnsucht, Slacker – Nichtstuer, Drogen, der Geschmack von verschieden Mündern. Biscuit Town ist laidback-fast-schon Rap.

And now i’m caught off by the taste in her mouth
She whispers all about
She got a mystery man deep down south
And no more wheelers, dealers creeping about
At least none that she knows
From the way so much
‚Til I’m rolled up in the same old dutch
Need a touch forth of my libido
And now she steadily hitting speed cones
As we proceed to a street dome
In the body not a weak bone
A strong mind but she still got a side for a people
Not that she knows
That’s what he knows
In biscuit town
I seem to sink lower
In biscuit town
In biscuit town
In biscuit town

Schon in seinem Debütalbum 6 Feet Beneath The Moon verbindet er Einflüsse aus britischem Folk und Punk mit Rock, Hip-Hop, Dub und Garage. Dabei strömt seine Musik so zielsicher zusammen, als wäre es nie anders gedacht gewesen. Zu einem morbiden Fluss aus Punk, düsterem Folk und ausgebremsten Endzeit-Swing. E-Gitarren-Töne ziehen fragile Fäden, Jazz schimmert auf: Krule ist ein Crooner wie Jesper Munk, nur in fame. Ganz ungewollt (?) wurde er zu London’s neuem underground Posterboy gekrönt – als Abbild einer urbanen Dystopie, die für viele Menschen immer unverständlicher wird.

SdW Playlist

Felix

Gründer | Paris

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Sdw #90 Thundercat – Show You The Way

Sdw #90 Thundercat – Show You The Way

THUNDERCAT - SHOW YOU THE WAY

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Soundtrack der Woche #90

Das ist Stephen Bruner. Stephen oder halt Thundercat. Thundercat ist kein Quereinsteiger und kein Schlafzimmernerd. Thundercat ist Profi aus einer Musikerfamilie. Der Bassist und Musikproduzent entschied sich mit vier Jahren für den Ebass als sein Instrument. Sein Bruder und sein Vater sind Schlagzeuger. Papa spielte u.a. für The Temptations, Randy Crawford und Diana Ross. Thundercat selbst arbeitet bald für Snoop Dog oder John Legend. Jüngst produziert er gemeinsam mit Flying Lotus, Kamasi Washington und Kendrick Lamar.

Letzter war wiederum maßgeblich an der Produktion von Thundercats erfolgreichstem Soloalbum beteiligt Drunk. Ein Album, das gespickt ist mit Leichtigkeit und Verspieltheit, die Drunk von seinen Vorgängeralben unterscheidet, ohne dass dabei jedoch der Bezug zu den ernsthafteren Themen verlorengeht. Mit Kendrick Lamar hatte Thundercat einen Partner an Board, der zuvor ein sehr politisches Album mitten in die Black Lives Matter Debatte „hineinproduzierte“. Show You The Way ist sicher das souligste Stück auf dem schrulligen Album. Düster, spaßig und vielsagend ist die Platte Drunk, manchmal alles ein bisschen zugleich. Die Musik ist irgendwie 70s Funk, R&B, Punk mit einer Prise Fusion. Unmöglich in eine Schublade zu drücken und zweifelsohne Black Music. Oder wie Pitchfork schreibt: „Drunk presents the defining picture of Thundercat as a person: quirky, political, thoughtful, weird—and sometimes drunk.“ Viel Hörvergnügen!

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Autor

Felix

Gründer | Bayreuth

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SdW #88 Mount Kimbie – Marilyn

SdW #88 Mount Kimbie – Marilyn

MOUNT KIMBIE - MARILYN

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Soundtrack der Woche #88

Mount Kimbie bieten mit ihrem neuen Album eine bunte Pauschalreise durch Krautrock und Postpunk an. Das ist ein schönes Projekt, einfach mal querbeetein. Aber so richtig umhauen tut einen das Love What Survives irgendwie einfach nicht. Marilyn ist dennoch ein schöner Einblick in die Entwicklung des Duos, das zwischen LA und London arbeitet und mit Postdubstep bekannt wurde. Drei Jahre hat es gedauert, bis Kai Campos und Dominic Maker von Mount Kimbie ihr drittes Album tatsächlich fertig hatten. I prefer Made To Stray!

 

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Autor

Felix

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