SdW #180 Isaac Delusion – The Sinner

SdW #180 Isaac Delusion – The Sinner

ISAAC DELUSION - THE SINNER

Soundtrack der Woche #180

 

 

Cause I’m a sinner…
In the garden of your love
Where there’s no one else to blame but myself
Seven angels came to me last night
To sing me a song of tears and of pain
But I forgot the name…

Träum weiter.

Isaac Delusion scheint fast ein Versehen zu sein, ein Traum, der in den frühen Morgenstunden blind in ein Tagebuch am Bett gekritzelt wurde, damit du nicht vergisst, was nachts geschah, während du träumtest.
Die Band war bloß ein Experiment: Der Singer-Songwriter Loic Fleury und der Elektronikproduzent Jules Paco, beide in ihren Zwanzigern, gefunden hatte, wollten ihre unterschiedlichen Leidenschaften vereinen. Paco lebte in einer Welt der Elektronik und des Hip-Hop, beeinflusst von Künstlern wie Aphex Twin, Bonobo, Gang Starr, während Fleury’s Liebe die Folk Music war; der Sänger spielte in einer ruhigen Indie-Folk-Band namens Lucky Lindy, die Künstler wie Pink Floyd, Elliott Smith und Sufjan Stevens vergötterte. Aber als das Duo anfing, diese diversen Einflüsse zu handeln, waren die Sounds, die sie hervorbrachten, sehr persönliche Erkundungen der endlosen Weiten von Pop. Heute erscheinen sie bei Cracki Records Paris. (wie Agar Agar)
Gut zugegeben, manchmal ist es auch einfach ein gutes Cover, wie Couleur menthe à l’eau von Eddy Mittchel. Aber für das Gesamtwerk gilt: Isaac Delusion wird nicht müde Neues zu entdecken. Pop zu träumen, bis er wahr wird. Spontan Genres vermixen und neue Horizonte betreten.

Weiterer Anspieltipps: How Much (You Want Her), Midnight Sun, Couleur à menthe l’eau, She Pretends

 

 

 

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Autor

Felix

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SdW 2016

Alles SdW aus 2016. 2016 war ganz schön fantastisch und ganz schön turbulent. Was die Musik angeht, findet Ihr hier nochmal das Jahr zum „nachhören“.

Jahresrückblick SdWs 2018

Was für ein Jahr! 52x kürten wir den Soundtrack der Woche in 2018.

Hangout

Was man in vier Stunden und fünfunddreißig Minuten alles schaffen könnte und was man alles sein lassen könnte! Der Gedanke allein ist großartig, denke ich und lasse mich ins Gras sinken. Es kitzelt ein bisschen zu sehr für vier Stunden, aber für ne halbe Stunde Sonnetanken ist mein Platz im Park perfekt geeignet. Die Orangina dazu beamt mich direkt nach Südfrankreich. Cheers!

Fokus.Elektronica

Fokussieren. Belichtungsmesser. Ausatmen. Klick. Ein gutes Foto braucht den Fokus. Und überhaupt der Fokus lenkt die Aufmerksamkeit. Wir brauchen Fokus und da hilft uns manchmal entsprechende Musik.

Anders Gedacht

Remix. Re-edit. Remake, Cover. Mashup (arrrg das lieber nicht). Schön, was man mit bereits produzierter Musik alles veranstalten kann. Wir finden viele Neuinterpretationen völligen Quatsch, aber einige sind so überragend, dass wir sie hier versammeln möchten. Musik, nochmal anders gedacht.

SdW #116 Sufjan Stevens – Mystery of Love

SdW #116 Sufjan Stevens – Mystery of Love

SUFJAN STEVENS - MYSTERY OF LOVE

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Soundtrack der Woche #116

Bah, was für ein Kitsch mag man denken. Tatsächlich finde ich, funktioniert die Musik vom US-Amerikaner und Singer-Songwriter Sufjan Stevens am besten mit Assoziation an eigen Erlebnisse oder Filmbilder. Alleine bestehen kann sie nur schwer. Nichtsdestotrotz hat schon sein Album Carrie & Lowell eine enorme Resonanz entfacht und Folk sowie Indie Fans ist Stevens seit 2015 spätestens ein Name. Aktuell scheint sich Stevens am liebsten mit Filmen zu beschäftigen. So schrieb er jüngst einen Track zum Drama um Tonya Harding (Trailer) und zuvor den Soundtrack zum Meisterwerk Call Me By Your Name.

Es ist wahnsinnig schön, wie in Call Me By Your Name basierend auf dem gleichnamigen Roman eine Geschichte von Sehnsucht, Verlangen und vor allem Liebe erzäht. Es ist ein Film, in dem man leben möchte. Er macht Lust. Lust für sich, auf einen Sommer in Italien. Offenherzigkeit und intellektuelle Neugierde strahlt der Film aus. Es wird Englisch, Französisch und Italienisch gesprochen, Heidegger zitiert und Bach gespielt. Die Inszenierung ist so gut gemacht und dermaßen wunderbar kitschfrei, dass fast alle lebhaften Bilder des Films bleiben. Dazu muss man noch nicht mal die Musik von Sufjan Stevens dazunehmen. Kann man aber, denn sie passt hervorragend zu der Sinnlichkeit in jedem Bild.

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