GREGORY PORTER - 1960 WHAT? (OPOLOPO REMIX)

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Soundtrack der Woche #143

Gregory Porter ist sowas wie der König der Frühstücksmusik, Popstar der Bohème, Musik für Momente in denen man mit einem Händchen für feine Musik glänzen will, einem aber so richtig nichts originelles einfallen will. Porter geht irgendwie immer und gefällt auch irgendwie jedem: Jazz für Jedermann. Diese Mischung aus Soul, Blues und Jazz ist Boggie-Woggie genug, dass das druckverwöhnte Partyvolk am Morgen danach daran Gefallen finden kann und doch irgendwie clever genug, dass es den Jazz-Stempel verdient und auch dem anspruchsvollen Jazzohr eine willkommene Abwechslung sein kann.

Image beiseite, Gregory Porter ist ein begnadeter Sänger, auf seinen zur Perfektion produzierten Alben sitzt jeder Ton und er trumpft mit einer doch recht breiten musikalischen Palette auf.

Der Mann mit der Ballonmütze ist auch an der hippen Szene nicht vorbei gegangen. Irgendwann muss wohl auch der Produzent / DJ Claptone in seiner Küche gesessen haben und dem Groove verfallen sein. Vier Viertel Kick drunter und zack fertig ist Gregory Porter vom Küchentisch in den Club gewandert. Funktioniert ebenfalls sehr gut. Auch Andere haben sich dessen mit mehr (Opolopo, 20syl) oder weniger (Rainer +  Grimm) Erfolg ebenfalls gewidmet. Weit war der Weg jedenfalls nie. Das Original ist oft zum großen Teil erhalten geblieben.

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So hilft Gregory Porter den eigenen Musik Nimbus auch in Zeiten kreativer Flaute hochzuhalten. Je öfter man sich das anhört, desto mehr fällt einem auf wie glatt diese Musik ist. Keine Kanten, kein Kratzen, Nichts. Das ist vielleicht das Einzige, was man daran auszusetzten haben könnte.
Musik fürs Frühstück eben. Ein Hoch auf das Schokocroissant.

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Wulle

Spinnen wir nun diese herrlich sinnbefreiten Assoziationen weiter und sammeln Musik zum Biertrinken. Diesem ehrlichen und bodenständigen Getränk.

Danach.Morgen

Blinzeln. In der Etage über mir fällt etwas zu Boden. Die Sonne knallt erbarmungslos durch die Jalousie durch, dabei ist es eigentlich grau draußen. Zeit für Musik.

Hangout

Was man in vier Stunden und fünfunddreißig Minuten alles schaffen könnte und was man alles sein lassen könnte! Der Gedanke allein ist großartig, denke ich und lasse mich ins Gras sinken. Es kitzelt ein bisschen zu sehr für vier Stunden, aber für ne halbe Stunde Sonnetanken ist mein Platz im Park perfekt geeignet. Die Orangina dazu beamt mich direkt nach Südfrankreich. Cheers!

Zu mir oder zu dir?

Woohoo! Glücksgriff. Ihr wollt es also wissen. Sex ist spannend, macht glücklich, ist komisch, geil, hautnah, haut uns um. Wir fühlen uns gut. Hält dir und euch die nächsten Minuten oder Stunden (respekt) die Stellung am Soundsystem. Let the magic happen.

SdW 2016

Alles SdW aus 2016. 2016 war ganz schön fantastisch und ganz schön turbulent. Was die Musik angeht, findet Ihr hier nochmal das Jahr zum „nachhören“.