SdW #168 Channel Tres – Topdown

SdW #168 Channel Tres – Topdown

CHANNEL TRES - TOPDOWN

Soundtrack der Woche #168

Der Controller ist da. Daddy Cool. Oder Channel Tres.

Gebürtig aus Compton hat Channel Tres  irgendwann Detroit House und Chicago Sounds kennengelernt und war vom Undergroundtouch fasziniert. Nun macht er dunklen und deepen HipHouse, indem er das Selbstverständnis von Westcoast HipHop mitbringt.

Channel’s own unique perspective feels especially clutch on “Topdown,” where mahogany synths and a driving techno beat create the perfect pocket for his almost-raps: “Rolling with the top down/With my n****s, and your bitch.” He seems to be exploring familiar Midwestern territory, until halfway through, ’90s G-funk synths come wailing into the picture—an inspired halfway point between the Midwest and the West coast. It’s a lane ripe with promise, and one that begs for further exploration—hell, before there was N.W.A., there was the World Class Wreckin’ Cru, the electro group in which Dr. Dre performed turntable surgery in a sequined jumpsuit. With Channel Tres’ vision already this clear on his debut, the dancefloor is in good hands.

– Pitchfork

Dazu kann man tanzen, grillen, das Car2Go ausfahren, …

Weitere Anspielstationen: Controller, Glide

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Autor

Felix

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SdW #74 Kerala Dust – Nevada

SdW #74 Kerala Dust – Nevada

KERALA DUST - NEVADA

Soundtrack der Woche #74

Als Darkside sich verabschiedete, klaffte eine Lücke im Bereich der Intelligence Dance Music, kurz IDM. Nicolas Jaar himself hatte sich damals mit dem begnadeten New Yorker Gitarristen Dave Harrington zusammen getan und  zwei Alben produziert. Einerseits ein komplettes Remake des damals jüngst erschienen genialen Albums Random Access Memories von Daft Punk und andererseits ein der Formation namensgleiches Album (Darkside), das Begeisterungsstürme bei Kritikern und Fans von Nicolas Jaar hervorrief.

Diese Lücke füllt nun gewissenhaft ein noch recht unbekanntes Trio aus Großbritannien, genauer gesagt aus dem Londoner Süden. Sie fühlen sich wohl im Deckmantel der anonymen Großstadt und halten ihre Identität weitestgehend bedeckt.

Die Musik von Kerala Dust ist gleichermaßen melancholisch, tanzbar treibend und hypnotisierend. Der Bass hängt tief und drückt trocken nach vorne. Vorne kann man die Augen auch einfach verschließen und den vertrackten Effektfeuerwerken zusehen, die im Dunkeln auf der Netzhaut entstehen. Die Musik ist so ein bisschen Alverde Aloe Vera, wenn dagegen Solomun oder sonst wer Nivea wäre. Beides ganz gut, aber Ersteres viel natürlicher. Organic Electronic Music kombiniert mit Songwriting.

Auf der Website ihres Labels findet sich folgender schöner Gedankenfetzen, der vielleicht genau das zum Ausdruck bringt, was den Reiz von Kerala Dust ausmacht:

“The members within the inclusive isolation of this project would like you to dance while also wondering if there’s really a point to anything. The realisation that there is no point will merely be liberating”.

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photo credit: Liam Keown

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