SdW #184 Brad Stank – O.T.D.

SdW #184 Brad Stank – O.T.D.

BRAD STANK - O.T.D.

Soundtrack der Woche #184

Bekiffter Bedroompop aus Liverpool. Lazy Sundays Soundtrack oder wie B Stank sagt: sexistential pop, baby!

Bradley Mullins heißt er eigentlich und scheint ein sehr sympathischer junger Mann zu sein. Ein bisschen musizieren vom Schlafzimmer aus, ab und zu einen Johnny und versuchen die Welt im Kleinen zu verbessern.

‘Practise kindness to everybody and you will realise you’re already in heaven.’

Entweder er ist einfach sehr naiv oder ziemlich genial, denn vielleicht ist das gar keine so schlechte Idee. Ausprobieren?

Der in Liverpool lebende Künstler, der sanfte, schwungvolle Gitarren-Tracks kreiert, die sich zwischen R&B und Indie bewegen, macht ehrliche Tracks, nur wenige Meter von seinem Bett entfernt. Perfekt für euren Sonntag.

Musik, die sich an einem kalten Tag wie heiße Liebe anfühlt.

Weitere Anspielstationen: Condemned To Be Freaky, Flirting In Space, Watering the Garden

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Autor

Felix

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Playlisten von uns

Chateau Tour de Montrabech

Ce Corbiéres à la robe rouge intense révèle des arômes de fruits rouges mûrs agrémentés de délicates notes épicées.

Fokus.Elektronica

Fokussieren. Belichtungsmesser. Ausatmen. Klick. Ein gutes Foto braucht den Fokus. Und überhaupt der Fokus lenkt die Aufmerksamkeit. Wir brauchen Fokus und da hilft uns manchmal entsprechende Musik.

Wulle

Spinnen wir nun diese herrlich sinnbefreiten Assoziationen weiter und sammeln Musik zum Biertrinken. Diesem ehrlichen und bodenständigen Getränk.

The Indie Way of Dancing

Neben Hipster ist Indie das wohl am wenigsten definierte Wort der Generation Y, gleichzeitig soll es tragende Kraft jenes Konstruktes sein. Es fehlt ein wenig an Kontur.

Draußen ziehen Wälder vorbei

Bis wir vergessen [wer, wo, was, wie] wir gerade sind.

SdW #160 Yussef Dayes – Love is The Message

SdW #160 Yussef Dayes – Love is The Message

YUSSEF DAYES - LOVE IS THE MESSAGE

Soundtrack der Woche #160

Jamsession in London

~ Kurzer Prolog ~

Ich vermisse Paris, Jamsessions, mein Wohnzimmer, meinen Jazz, diesen einzigartigen Duft von Bier und Cotes du Rhone aufgelöst in senkenden Dampf bei 80 % Luftfeuchtigkeit, die Improvisation und das Publikum dazu. Hier entdeckte ich die wahnsinnige Magie des Jazz.

Vorstellungsrunde

Alfa Mist ist ein mir bekanntes Gesicht. Der Autodidakt aus London begann seine musikalische Karriere als Grime- und HipHop-Produzent. Das hört man. Sein Sound ist durchzogen von melancholischen Jazzharmonien, HipHop und Soul. Im Studion kann er es, live konnte er es (zumindest letztes Jahr) gar nicht. Er wirkte blass, seine Entourage bis auf den Trompeter vollkommen amateurhaft. Weshalb er hier im Soundtrack der Woche auch nie die Ehre bekam, obwohl seine Musik durchaus Potential hat.

Yussef Dayes ist vom Hören bekannt. 26 Jahre jung. Drumer und bestimmt einer der aufregendsten Musiker, die aus der lebendigen Jazz-Szene Londons hervorgegangen sind. Als Schüler von Billy Cobham (einem Genie, das auch mit Miles Davis und Gil Evans) und beeinflusst von senegalesischer Rhythmus-Technik, ist Dayes’ unverwechselbares Spiel zu gleichen Teilen leichtfüßig, faszinierend und kunstvoll. Dayes zeigt sich u.a. für das letztjährige Yussef Kamaal Album „Black Focus”  (!!!) verantwortlich – mit dem Keyboarder Kamaal Williams.

Wer sich ein bisschen umhören will hat jetzt die wichtigsten Adressen: Alfa Mist, Yussef Dayes, Kamaal Williams. Achso und Mansur Brown an der Gitarre!

Loose yourself.

~ Kurzer Epilog ~

Presseschau: The Independent’ in England schreibt über das krasse Spiel von Dayes: „Jede Note scheint bei ihm von einem Elektroschock ausgelöst zu werden – man weiß nie genau, ob er Schlagzeug spielt oder das Schlagzeug ihn. Er arbeitet unermüdlich und mit enormem Fingerspitzengefühl. Er eignet sich Beats des ‘60s-Jazz, des Bossa Nova, des frühen Dubstep, von J Dilla und noch anderswo her an.“

 

 

 

 

 

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Gammeln

Wenn der Weg zum Kühlschrank zu weit ist. Wenn du einfach im Bett liegen bleibst. Wenn du einen Tag etwas ganz und gar nutzloses tust. Musik zum Gammeln…

L’amour toujours

C’est la première fois depuis bien longtemps que je me sens prêt à sauter vers l’inconnu. Et peu importe si je fonce droit dans un mur: je veux t’aimer.

sunsunsun

So jetzt aber: Sonnenschein! Yes! Dazu empfehlen wir wärmstens folgende Musik.

Hangout

Was man in vier Stunden und fünfunddreißig Minuten alles schaffen könnte und was man alles sein lassen könnte! Der Gedanke allein ist großartig, denke ich und lasse mich ins Gras sinken. Es kitzelt ein bisschen zu sehr für vier Stunden, aber für ne halbe Stunde Sonnetanken ist mein Platz im Park perfekt geeignet. Die Orangina dazu beamt mich direkt nach Südfrankreich. Cheers!

Danach.Morgen

Blinzeln. In der Etage über mir fällt etwas zu Boden. Die Sonne knallt erbarmungslos durch die Jalousie durch, dabei ist es eigentlich grau draußen. Zeit für Musik.

SdW #126 James Blake – I Need a Forest Fire

SdW #126 James Blake – I Need a Forest Fire

JAMES BLAKE - I NEED A FOREST FIRE

Soundtrack der Woche #126

Hallihallo treue Soundtrack der Woche Seelen! Verzeihung, wir waren echt untreu in den letzten Wochen. Das lag an den turbulenten Zeiten und vielen Reisen und Projekten von Felix und Jan. So und jetzt back to business.

James Blake – Ein wahrliches Genie, der hier spät zu seiner Ehre kommt. James Blake ist in vielerlei Hinsicht interessant. Seine Musik ist intelligent, ruhig, bassgeschwängert, sinnlich und inspirierend gleichzeitig. Mit seinem Verständnis von Pop-Musik hat Blake Genregrenzen zum bersten und eine ganze Generation zum Schweigen gebracht. Auf eine besondere Art und Weise verliert man sich ganz in seiner Musik und kann sich darin quasi auflösen. Der britische Kulturtheoretiker Mark Fisher schrieb vor einigen Jahren über Blake, dass seine Musik einem Gespenst gleiche, das im Verlaufe seiner Platten immer mehr Form annähme. Das ist eine schöne und sicher auch passende Metapher für das was Blake macht. Dann Feist, dessen Limit to your Love von Blake grandios neu verarbeitet und auch entsprechend rezipiert wird von der feisten Dame selbst: „Er hat mit seiner Musik einen ganz eigenen Kosmos erschaffen“, schwärmte sie 2011 in einem Interview. „Seine Version von Limit To Your Love ist keine Kopie, sondern im Grunde ein neuer Standard wie Fly Me To The Moon von Frank Sinatra.“ Ein Ritterschlag, auf den viele weitere folgten. Künstlerfreundschaften zu Kanye West, Mount Kimbie und Bon Iver (der hier auch am SdW mitwirkt) sind da gar nicht mehr so überraschend.

Modus: Einfach hinlegen, Augen schließen und mit voller Wucht aufsaugen. Es empfiehlt sich wirklich einfach zwei komplette Alben als Gesamtkunstwerk durchlaufen zu lassen.

Anspieltipps: Modern Soul, Love Me in Whatever Way, Retrograde, Limit To Your Love

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Felix

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Wie eine Insel

Und die Welt jenseits dieser Bettkante wird obsolet.

Fokus.Elektronica

Fokussieren. Belichtungsmesser. Ausatmen. Klick. Ein gutes Foto braucht den Fokus. Und überhaupt der Fokus lenkt die Aufmerksamkeit. Wir brauchen Fokus und da hilft uns manchmal entsprechende Musik.

Golden Five

80iger und 90iger Jahre Partys sind das Mc Donalds unserer Zeit, jeder geht hin, aber keiner will es zugeben. Irgendwie nicht am Puls der Zeit, und trotzdem reichlich gespickt mit Suchtpotential. Die Musik, die hier vorgestellt wird, entspricht keinem Genre, keiner Zeit, nur älter als 5 Jahre.

Le Pas Saint Angel

Le Pas Saint Angel. Genug Musik für einen Abend mit Freunden, alleine am Schreibtisch, zu zweit auf der Couch, zu dritt am Herd oder zu viert auf dem Tisch tanzend.

Danach.Morgen

Blinzeln. In der Etage über mir fällt etwas zu Boden. Die Sonne knallt erbarmungslos durch die Jalousie durch, dabei ist es eigentlich grau draußen. Zeit für Musik.

SdW #115 Jon Hopkins – Emerald Rush

SdW #115 Jon Hopkins – Emerald Rush

JON HOPKINS - EMERALD RUSH

Soundtrack der Woche #115

Mein Ziel war es, ein elektronisches Album aufzunehmen, das eine organische Stimmung transportiert. Daran will ich auch in Zukunft arbeiten. Elektronische Musik kann sehr emotional und lebendig klingen. Man muss die Technologie nur richtig nutzen.

Fünf Jahre zogen seit Jon Hopkins‘ gefeirtem Album „Immunity“ ins Land. Das Album, was mir Jan übrigens ziemlich genau vor 4 Jahren zum 18. Geburtstag überreichte. Vorher wusste ich nichts von Hopkins. Sein Konzert dann 2015 war ein einziger hypnotischer Strudel und Soundteppich, der alles um sich herum aufsaugte und vergessen ließ. Out of Space. Nun sorgt der Brite mit „Emerald Rush“, dem ersten Track seiner kommenden LP „Singularity“, für Nachschub.

In typisch wuchtiger Manier stampft „Emerald Rush“ nach vorne und strotzt nur so vor klanglicher Dichte. Das ruhige Intro des Originals wurde im Videoedit zur Schande allerdings entfernt, die Vollversion findet sich auf zum Glück auf Spotify. Ohne Intro ist der Track kaum zu gebrauchen.

Hopkins kommt aus London, wuchs als Außenseiter auf, versank in klassischer Klaviermusik und wagte nach Keyboardeinsätzen in verschiedenen Bands eine Solo-Karriere. Die Reaktionen auf sein Debüt waren überwältigend, er wurde in Großbritannien gefeiert für seine atypische Melange aus Synthie-Sounds, chilligen Beats und akzentuierten Piano- und Gitarrenlandschaften. Fortan beschleunigt sich alles um ihn herum. Er arbeitet mit Coldplay, Rian Eno und vor allem auch Solo. Hopkins gilt als handwerklicher Perfektionist und spielt neben Liveshows auch heiß begehrte DJ-Sets.

Schönes Zitat, btw, „man muss die Technologie nur richtig nutzen“: Hopkins rennt nicht jedem Hype hinterher, sondern verschläft auch mal gezielt die gigantische Dubstep Welle und selektiert, was er mit technischer Unterstützung kreativ erwirkt und was nicht. Er macht uns also als Künstler das vor, was wir an Reflexion auch an anderer Stelle über den Einsatz von Technik erwarten würden: Reflexion von Menschen in verantwortungsvoller Position. Und kein blindes Hinterherlaufen von angeblich alternativlosen Nutzungsverhalten von Technik.

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Felix

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