SdW #183 Flavien Berger – Brutalisme

SdW #183 Flavien Berger – Brutalisme

FLAVIEN BERGER - BRUTALISME

Soundtrack der Woche #183

 Einer der aufregendsten Künstler der französischen Szene! Flavien Berger.

Man, ey sein psychedelischer Elektropop ist gerade einfach der Sound der Stunde. Irgendwie schafft Flavien Berger genau die Melancholie zu verpacken, die einen selbst manchmal packt.

Wie die Zeit vorbeirast, wie die Welt sich immer schneller dreht, wie alternativlos unsere Erzählung von Konsum und Wachstum ist, wie aussichtslos Veränderung scheint. Das alles höre ich in seiner Musik. Und doch auch einen Funken Optimismus. Verrückt eigentlich. Und unglaublich facettenreich.

Irgendwie eine sehr eigenartige, sehr strange Soundwelt, in die uns Flavien Berger mitnimmt. Ein besonderes Revival der 80er Synths aus Frankreich gepaart mit Chanson und pyschodelischen, sehr melodischen Elementen. Das erzeugt meines Erachtens eine wilde Poesie.

Es ist es wirklich wert sich einmal tief durch die Musik von Flavien zu wühlen. Perfekt für euren Sonntag.

Weitere Anspielstationen: Pamplemousse, intro (apollo chimerian), microsono, en même temps, Hyper Horloge, l’araucaria

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Autor

Felix

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Wulle

Spinnen wir nun diese herrlich sinnbefreiten Assoziationen weiter und sammeln Musik zum Biertrinken. Diesem ehrlichen und bodenständigen Getränk.

L’amour toujours

C’est la première fois depuis bien longtemps que je me sens prêt à sauter vers l’inconnu. Et peu importe si je fonce droit dans un mur: je veux t’aimer.

Zu mir oder zu dir?

Woohoo! Glücksgriff. Ihr wollt es also wissen. Sex ist spannend, macht glücklich, ist komisch, geil, hautnah, haut uns um. Wir fühlen uns gut. Hält dir und euch die nächsten Minuten oder Stunden (respekt) die Stellung am Soundsystem. Let the magic happen.

The Indie Way of Dancing

Neben Hipster ist Indie das wohl am wenigsten definierte Wort der Generation Y, gleichzeitig soll es tragende Kraft jenes Konstruktes sein. Es fehlt ein wenig an Kontur.

good,,,,hip,,,hop

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SdW #181 Feu! Chatterton – L’Oiseau

SdW #181 Feu! Chatterton – L’Oiseau

FEU! CHATTERTON - L'OISEAU

Soundtrack der Woche #181

 

Poesie ganz unprätentiös.

Feu! Chatterton sind 5 Jungs in Dandy-Kluft gekleidet. Sie verlieren sie sich gerne in der Fabelhaftigkeit ihrer Muttersprache. Zitieren Baudelaire und Aragon. Genau wie kühles Bier, gehören Gedichte ins tägliche Leben, sagen sie, und nicht nur auf die große Bühne.

Neben unüberhörbaren Einflüssen von Chanson-Ikonen wie Gainsbourg und Ferré erinnert ihre Musik auch an Talking Heads, David Bowie oder Arcade Fire. «Unsere Lieder sind ein Ventil, wie ein Schrei, um unsere Melancholie freizulassen» , sagt Arthur Téboul, Sänger und Songschreiber von Feu! Chatterton aus Paris.

Anspieltipps: A l’aube, Harlem, La malinche, Je ne te vois plus

 

Le soleil perce l’oiseau gris
De ses raides et doux
Rayons comme des aiguilles
Une poupée vaudou

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Felix

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Hier sind sie alle versammelt. Woche für Woche stößt ein neuer SdW dazu. Wir sind überzeugt, so entsteht ein wilder höhrenswerter Mix.

L’amour toujours

C’est la première fois depuis bien longtemps que je me sens prêt à sauter vers l’inconnu. Et peu importe si je fonce droit dans un mur: je veux t’aimer.

Melt! Festival ’16

Das Melt! Festival ist eine feine Sache. Wir lieben das Melt! für sein Booking, das Camping direkt am See und das fantastische Publikum. Das Lineup besteht aus stets einigen alten Bekannten und einem bunten Strauß an neuen Gesichtern.

Novembrrr Musik

November, das ist dein Soundtrack. 25 Tracks, um dich auszuhalten.

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SdW #180 Isaac Delusion – The Sinner

SdW #180 Isaac Delusion – The Sinner

ISAAC DELUSION - THE SINNER

Soundtrack der Woche #180

 

 

Cause I’m a sinner…
In the garden of your love
Where there’s no one else to blame but myself
Seven angels came to me last night
To sing me a song of tears and of pain
But I forgot the name…

Träum weiter.

Isaac Delusion scheint fast ein Versehen zu sein, ein Traum, der in den frühen Morgenstunden blind in ein Tagebuch am Bett gekritzelt wurde, damit du nicht vergisst, was nachts geschah, während du träumtest.
Die Band war bloß ein Experiment: Der Singer-Songwriter Loic Fleury und der Elektronikproduzent Jules Paco, beide in ihren Zwanzigern, gefunden hatte, wollten ihre unterschiedlichen Leidenschaften vereinen. Paco lebte in einer Welt der Elektronik und des Hip-Hop, beeinflusst von Künstlern wie Aphex Twin, Bonobo, Gang Starr, während Fleury’s Liebe die Folk Music war; der Sänger spielte in einer ruhigen Indie-Folk-Band namens Lucky Lindy, die Künstler wie Pink Floyd, Elliott Smith und Sufjan Stevens vergötterte. Aber als das Duo anfing, diese diversen Einflüsse zu handeln, waren die Sounds, die sie hervorbrachten, sehr persönliche Erkundungen der endlosen Weiten von Pop. Heute erscheinen sie bei Cracki Records Paris. (wie Agar Agar)
Gut zugegeben, manchmal ist es auch einfach ein gutes Cover, wie Couleur menthe à l’eau von Eddy Mittchel. Aber für das Gesamtwerk gilt: Isaac Delusion wird nicht müde Neues zu entdecken. Pop zu träumen, bis er wahr wird. Spontan Genres vermixen und neue Horizonte betreten.

Weiterer Anspieltipps: How Much (You Want Her), Midnight Sun, Couleur à menthe l’eau, She Pretends

 

 

 

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Autor

Felix

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SdW 2016

Alles SdW aus 2016. 2016 war ganz schön fantastisch und ganz schön turbulent. Was die Musik angeht, findet Ihr hier nochmal das Jahr zum „nachhören“.

Le Pas Saint Angel

Le Pas Saint Angel. Genug Musik für einen Abend mit Freunden, alleine am Schreibtisch, zu zweit auf der Couch, zu dritt am Herd oder zu viert auf dem Tisch tanzend.

sunsunsun

So jetzt aber: Sonnenschein! Yes! Dazu empfehlen wir wärmstens folgende Musik.

Golden Five

80iger und 90iger Jahre Partys sind das Mc Donalds unserer Zeit, jeder geht hin, aber keiner will es zugeben. Irgendwie nicht am Puls der Zeit, und trotzdem reichlich gespickt mit Suchtpotential. Die Musik, die hier vorgestellt wird, entspricht keinem Genre, keiner Zeit, nur älter als 5 Jahre.

Jahresrückblick SdWs 2018

Was für ein Jahr! 52x kürten wir den Soundtrack der Woche in 2018.

SdW #176 Agar Agar – Prettiest Virgin

SdW #176 Agar Agar – Prettiest Virgin

AGAR AGAR - PRETTIEST VIRGIN

Soundtrack der Woche #176

Ja, lang lang ist es her. Wir sind aber zurück aus unserer kleinen Sommerpause und melden uns mit sommerlichen SdWs zurück.

 Agar Agar sind, Armand und Clara, ein

Synth-Pop Duo

und nicht, wie man vermuten könnte ein vegetarischer Gelatineersatz für himmlisches Pannacotta. Sie haben sich auf der Pariser Kunstschule Beaux-Arts kennengelernt.

Die seidige und allesdurchdringende Stimme von Clara passt perfekt zu Sound der Drum Synthesizer.

Auf Cracki Records, einem Pariser Kollektiv und Label erschienen sie 2018 mit ihrem Debütalbum The Dog and the Future. Nach ihrem ultmativen Hit Prettiest Virgin, veröffentlichen sie damit ein mutiges experimentelles und futuristisches Album.

Weitere Anspielstation: Fangs Out

 

Come on dance with me
Come on, come on dance with me
Give me a wink if you want me to faint
And I know you want me
Give me a wink if you want me to faint
Come on dance with me, come on dance with me
Give me a wink if you want me to faint
And I know you want me
Give me a wink if you want me to faint

ΛɢΛŔ ΛɢΛŔ

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Felix

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Wie eine Insel

Und die Welt jenseits dieser Bettkante wird obsolet.

Anders Gedacht

Remix. Re-edit. Remake, Cover. Mashup (arrrg das lieber nicht). Schön, was man mit bereits produzierter Musik alles veranstalten kann. Wir finden viele Neuinterpretationen völligen Quatsch, aber einige sind so überragend, dass wir sie hier versammeln möchten. Musik, nochmal anders gedacht.

Golden Five

80iger und 90iger Jahre Partys sind das Mc Donalds unserer Zeit, jeder geht hin, aber keiner will es zugeben. Irgendwie nicht am Puls der Zeit, und trotzdem reichlich gespickt mit Suchtpotential. Die Musik, die hier vorgestellt wird, entspricht keinem Genre, keiner Zeit, nur älter als 5 Jahre.

Irgendwo bei Flensburg

Aufs Land oder ans Meer.

Baron de Lanezac, Bordeaux

Die Mischung macht’s. Dieser Cuvée überzeugt mit 12,5 Umdrehungen. Underdog und Klassiker. Handverlesen.

SdW #175 Claire Laffut – Vérité

SdW #175 Claire Laffut – Vérité

CLAIRE LAFFUT - VÉRITÉ

Soundtrack der Woche #175

Claire Laffut greift mit ihrer Debüt-EP Mojo auf simplen Pop zurück, um die vielsagenden Vorstellungen von Authentizität, Selbstvertrauen, Weiblichkeit und sexuellem Verlangen zu erforschen. Während Ihre erste melodramatische Single und Pop-Ballade Vérité noch gut als Pop funktioniert, wird es mit ihrer anschließenden EP Mojo richtig anstrengend.

Das liegt nicht allein an der Musik, sondern viel mehr noch an ihrer Inzenierung. Sie ist verdammt schön und kann malen. Sie modelt für CHANEL. Wenn sie es jetzt noch geschafft hätte eigenständige Musik zu produzieren… Leider jedoch wird ihr zumals avantgardistischer Ansatz durch eine Überdosis geschminkter Apathie, Pseudo-Schüchternheit und kultureller Aneignung (vgl. die späteren Auftritte und Musikvideos) untergraben, die die Glaubwürdigkeit ihres musikalischen Projekts stark in Frage stellen.

Für ihre erste Platte arbeitete die Allrounderin direkt mit Tristan Salvati zusammen, einem Pariser Produzenten, der für seine Zusammenarbeit mit dem belgischen Pop-Idol Angèle bekannt ist (welche sicher hier auch noch eine Rolle spielen wird).

Die von ihr ausgerufene Suche nach Authentizität wird leider unter einer Überdosis erfundener Lässigkeit begraben, was zu einem schrecklichen Mangel an Glaubwürdigkeit führt. Während Vérité cool scheint, weil authentisch, wird es bei Mojo irgendwie arg fake. Da klingen Ihre Vorbilder wie King Krule oder Sade fast wie Gags. Mit ihrem Gehabe wird ihre EP so oberflächlich, dass sie selbst im feshen Paris ihrer Generation überhaupt nicht gerecht wird. Sorry Claire.

 

 

 

 

 

 

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Novembrrr Musik

November, das ist dein Soundtrack. 25 Tracks, um dich auszuhalten.

Golden Five

80iger und 90iger Jahre Partys sind das Mc Donalds unserer Zeit, jeder geht hin, aber keiner will es zugeben. Irgendwie nicht am Puls der Zeit, und trotzdem reichlich gespickt mit Suchtpotential. Die Musik, die hier vorgestellt wird, entspricht keinem Genre, keiner Zeit, nur älter als 5 Jahre.

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Danach.Morgen

Blinzeln. In der Etage über mir fällt etwas zu Boden. Die Sonne knallt erbarmungslos durch die Jalousie durch, dabei ist es eigentlich grau draußen. Zeit für Musik.

MS Dockville

Das MS Dockville mit einem Booking – bunt und extrem newcomeraffin. Hier gibt’s ein wenig von 2014, 2016 und 2017 durcheinander.