SdW #183 Flavien Berger – Brutalisme

SdW #183 Flavien Berger – Brutalisme

FLAVIEN BERGER - BRUTALISME

Soundtrack der Woche #183

 Einer der aufregendsten Künstler der französischen Szene! Flavien Berger.

Man, ey sein psychedelischer Elektropop ist gerade einfach der Sound der Stunde. Irgendwie schafft Flavien Berger genau die Melancholie zu verpacken, die einen selbst manchmal packt.

Wie die Zeit vorbeirast, wie die Welt sich immer schneller dreht, wie alternativlos unsere Erzählung von Konsum und Wachstum ist, wie aussichtslos Veränderung scheint. Das alles höre ich in seiner Musik. Und doch auch einen Funken Optimismus. Verrückt eigentlich. Und unglaublich facettenreich.

Irgendwie eine sehr eigenartige, sehr strange Soundwelt, in die uns Flavien Berger mitnimmt. Ein besonderes Revival der 80er Synths aus Frankreich gepaart mit Chanson und pyschodelischen, sehr melodischen Elementen. Das erzeugt meines Erachtens eine wilde Poesie.

Es ist es wirklich wert sich einmal tief durch die Musik von Flavien zu wühlen. Perfekt für euren Sonntag.

Weitere Anspielstationen: Pamplemousse, intro (apollo chimerian), microsono, en même temps, Hyper Horloge, l’araucaria

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Felix

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Fokus.Elektronica

Fokussieren. Belichtungsmesser. Ausatmen. Klick. Ein gutes Foto braucht den Fokus. Und überhaupt der Fokus lenkt die Aufmerksamkeit. Wir brauchen Fokus und da hilft uns manchmal entsprechende Musik.

Jahresrückblick SdWs 2018

Was für ein Jahr! 52x kürten wir den Soundtrack der Woche in 2018.

Melt! Festival ’16

Das Melt! Festival ist eine feine Sache. Wir lieben das Melt! für sein Booking, das Camping direkt am See und das fantastische Publikum. Das Lineup besteht aus stets einigen alten Bekannten und einem bunten Strauß an neuen Gesichtern.

Anders Gedacht

Remix. Re-edit. Remake, Cover. Mashup (arrrg das lieber nicht). Schön, was man mit bereits produzierter Musik alles veranstalten kann. Wir finden viele Neuinterpretationen völligen Quatsch, aber einige sind so überragend, dass wir sie hier versammeln möchten. Musik, nochmal anders gedacht.

SdW #162 Far Caspian – Blue

SdW #162 Far Caspian – Blue

FAR CASPIAN - BLUE

Soundtrack der Woche #162

Dreamy guitar pop with a wistful, bittersweet edge – Clash Magazine

 Selbst benanntes Genre: Melanjolly

Verträumte Debüt EP aus England. Melancholische Töne und poetische Texte. Einfach mal loslassen – das kann man gut mit Far Caspian.

Die Jungs mögen The Whitest Boy Alive, Tame Impala und The Strokes.

 

Weitere Anspielstation: Conversations

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Hier sind sie alle versammelt. Woche für Woche stößt ein neuer SdW dazu. Wir sind überzeugt, so entsteht ein wilder höhrenswerter Mix.

Wie eine Insel

Und die Welt jenseits dieser Bettkante wird obsolet.

Irgendwo bei Flensburg

Aufs Land oder ans Meer.

Wulle

Spinnen wir nun diese herrlich sinnbefreiten Assoziationen weiter und sammeln Musik zum Biertrinken. Diesem ehrlichen und bodenständigen Getränk.

Jahresrückblick SdWs 2018

Was für ein Jahr! 52x kürten wir den Soundtrack der Woche in 2018.

SdW #146 Rikas – Picasso

SdW #146 Rikas – Picasso

RIKAS - PICASSO

Soundtrack der Woche #146

Schwabens coolste Schülerband.

Die Newcomer-Band Rikas tourt schon seit einer Weile mit bekannten Größen wie Bilderbuch, The Lemon Twigs und AnnenMayKantereit durch Deutschland. Zuvor waren sie eher auf den süßen Geheimtipp-Festivals wie dem Daughterville unterwegs. Jetzt haben sie ihr Mini-Album „Swabian Samba“ herausgebracht und gehen damit auf Tournee. Entdeckt habe ich sie ausgerechnet auf Bayreuths kleinem Kneipenfestival. In einer Stadt, die ansonsten ja nicht so berühmt-berüchtigt für fancy Musik (abgesehen von Wagner) ist.

Rikas ist irgendwie ein bisschen Parcels und ein bisschen Giant Rooks, eine Mischung, die sich ganz gut verträgt. News aufm Indie Radar. Um raus und rum zu kommen, buchten die Jungs, die sich aus der Schule in Stuttgart kennen, ein Interrail-Ticket und reisten während den Ferien durch Europa. Mit im Gepäck hatten die Jungs damals noch ihre Instrumente und ein paar Beatlescover. Die spielten Rikas vor allem auf den Straßen Südeuropas. Dort haben sie ihren eigenen Sound entdeckt.

Weitere Anspielstation: Dancing in My Room

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Felix

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Daguet de Berticot Merlot

Auch dieser Tropfen hat es in sich: Daguet de Berticot Merlot. Über 3 Stunden feinste Unterhaltung: Rejje Snow meets Marvin Gaye, Everything is Recorded meets Curtis Harding, Khruangbin meets Eminem. Außerdem an Bord: Daft Punk, The The, Depeche Mode, Cosmo Pyke und Balthazar.

SolSolSoleil

LED GO Soleil.

The Indie Way of Dancing

Neben Hipster ist Indie das wohl am wenigsten definierte Wort der Generation Y, gleichzeitig soll es tragende Kraft jenes Konstruktes sein. Es fehlt ein wenig an Kontur.

Baron de Lanezac, Bordeaux

Die Mischung macht’s. Dieser Cuvée überzeugt mit 12,5 Umdrehungen. Underdog und Klassiker. Handverlesen.

MS Dockville

Das MS Dockville mit einem Booking – bunt und extrem newcomeraffin. Hier gibt’s ein wenig von 2014, 2016 und 2017 durcheinander.

SdW #138 AKWUAR – Famille de Voyageurs

SdW #138 AKWUAR – Famille de Voyageurs

AKWUAR - FAMILLE DE VOYAGEURS

Soundtrack der Woche #138

Sind wir nicht alle eine Familie Reisender?

AKWUAR ging gerade nach seiner Entstehung mit der Band WOMAN auf Deutschland Tour und spielt direkt im ersten Jahr auf dem Melt Festival und dem c/o Pop Festival bevor es dann im Herbst queer durch Kanada geht.

Weiterer Anspieltipp: Do You Deserve My Mind

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Felix

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sunsunsun

So jetzt aber: Sonnenschein! Yes! Dazu empfehlen wir wärmstens folgende Musik.

Melt! Festival ’16

Das Melt! Festival ist eine feine Sache. Wir lieben das Melt! für sein Booking, das Camping direkt am See und das fantastische Publikum. Das Lineup besteht aus stets einigen alten Bekannten und einem bunten Strauß an neuen Gesichtern.

Irgendwo bei Flensburg

Aufs Land oder ans Meer.

Unabhängig ist keine Musik

Eine Indie Playlist.

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Hier sind sie alle versammelt. Woche für Woche stößt ein neuer SdW dazu. Wir sind überzeugt, so entsteht ein wilder höhrenswerter Mix.

SdW #135 Mild Orange – Mysight

SdW #135 Mild Orange – Mysight

MILD ORANGE - MYSIGHT

I see everything
That lies in front of me
When you’re getting near
That’s just when I disappear

Well hold on – ‚Cause you know there’s
All these things inside my head
I told you I don’t know
I don’t know why these feelings show
But it’s all good

No you can’t change the past
You know it’ll never last
You can fight for these things
You can do what you will
But in the end you know,
It doesn’t even really matter

‚Cause I see everything
That lies in front of me
I told you I don’t know
I don’t know why these feelings show
But it’s all good

No – you can’t change the past
You know it’ll never last
You can fight for these things
You can do what you will
But in the end you know,
It doesn’t even really matter

‚Cause I told you not to wait
‚Cause I made the same mistake
I made it for myself
Now I do just what I do
‚Cause I do it all for you
Listen here

‚Cause I told you not to wait
Now you fall the same
Oh listen here
‚Cause it’s alright

from Foreplay, released April 18, 2018
all rights reserved
Soundtrack der Woche #135

~ melt with us ~

Sagen sie. Wow, ich bin ganz schön angetan von Mild Orange. Den Link erhilet ich bei Telegramm. Mille Grazie! Die Jungs aus Neuseeland haben erst im April ihr erstes Album Foreplay unabhängig veröffentlicht – und was für eins! Hört man die Musik von Mild Orange, könnte man scherzen, sie bringt einen entweder zum weinen oder dazu Sex zu haben – beides schön. Und vielleicht ist es auch das wonach die Band sucht: unsere Emotion durch Musik anspornen.

Ein großes Album jedenfalls – vielleicht eins der Besten von 2018. Als Gesamtkunstwerk ist es einfach klasse. Um nicht unter Zeit und Gelddruck zu geraten, haben sie alle Songs bis auf einen Zuhause aufgenommen. Das bedeutet aber in der Konsequenz keineswegs den typischen „DIY schrabbel Sound“. Dazu hat wohl vor allem die geschickte Hand von Sänger Josh Mehrtens beim abmischen, wie auch das feinfühlige Gitarrenspiel vom Leadgitarrist Josh Reid beigetragen. Es ist stets ausgeglichen; konstant, aber nicht überflüssig.

Natürlich passt es irgendwie verdammt gut: vier Dudes, Gitarren, ein wenig langes Haar, ein paar Schnurrbärte. Auch wenn ich mich teils an Palace erinnert fühle (checkt mal die acoustic sessions), ist Mild Orange einzigartig. Mild Orange ist Laid Back, es ist ein bisschen weniger alkoholgeschwängert, weniger rock, mehr roll, ein wenig gedämpfter, ein bisschen mehr orange. Mild Orange ist zart, mitreißend und manchmal melancholisch.

Foreplay ist ein durch und durch gründlich-introspektives Album. Es ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit Liebe und Verlust. Nach dem ersten gänzlichen Hören bereits fühlt man das Album. Es ist eine Auseinandersetzung mit Emotion, die inspiriert. Danke, Mild Orange!

 

Anspieltipp: nach Mysight, wirklich jeder Track, no shuffle

 

Bilder vonCam Hay (Hello Zukeen)

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Autor

Felix

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Anders Gedacht

Remix. Re-edit. Remake, Cover. Mashup (arrrg das lieber nicht). Schön, was man mit bereits produzierter Musik alles veranstalten kann. Wir finden viele Neuinterpretationen völligen Quatsch, aber einige sind so überragend, dass wir sie hier versammeln möchten. Musik, nochmal anders gedacht.

Chateau Tour de Montrabech

Ce Corbiéres à la robe rouge intense révèle des arômes de fruits rouges mûrs agrémentés de délicates notes épicées.

Novembrrr Musik

November, das ist dein Soundtrack. 25 Tracks, um dich auszuhalten.

L’amour toujours

C’est la première fois depuis bien longtemps que je me sens prêt à sauter vers l’inconnu. Et peu importe si je fonce droit dans un mur: je veux t’aimer.

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