SdW #178 Yussef Kamaal – Remembrance

SdW #178 Yussef Kamaal – Remembrance

YUSSEF KAMAAL - REMEMBRANCE

Soundtrack der Woche #178

British Jazz Experiment

Yussef Kamaal ist ein in London beheimatetes Jazz-Funk-Duo, dessen Mitglieder Yussef Dayes und Kamaal Williams (alias Henry Wu) sind. Interessanterweise – und man vermutet nicht zufällig – erinnert ihr Name an den großen ägyptischen Künstler Kamal Yussef, ein Gründungsmitglied der einflussreichen, ästhetisch revolutionären und multidisziplinären Groupe de L’Art Contemporain in den 1940er Jahren in Kairo. Der Sound der Band stellt eine Konfrontation des 70er-Jazz-Funks mit dem Londoner Bass, Beat und Hip-Hop des 21. Jahrhunderts dar.

 

Weitere Anspielstationen: Black Focus

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Autor

Felix

Gründer | Bayreuth

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Hangout

Was man in vier Stunden und fünfunddreißig Minuten alles schaffen könnte und was man alles sein lassen könnte! Der Gedanke allein ist großartig, denke ich und lasse mich ins Gras sinken. Es kitzelt ein bisschen zu sehr für vier Stunden, aber für ne halbe Stunde Sonnetanken ist mein Platz im Park perfekt geeignet. Die Orangina dazu beamt mich direkt nach Südfrankreich. Cheers!

Gammeln

Wenn der Weg zum Kühlschrank zu weit ist. Wenn du einfach im Bett liegen bleibst. Wenn du einen Tag etwas ganz und gar nutzloses tust. Musik zum Gammeln…

Golden Five

80iger und 90iger Jahre Partys sind das Mc Donalds unserer Zeit, jeder geht hin, aber keiner will es zugeben. Irgendwie nicht am Puls der Zeit, und trotzdem reichlich gespickt mit Suchtpotential. Die Musik, die hier vorgestellt wird, entspricht keinem Genre, keiner Zeit, nur älter als 5 Jahre.

Chateau Tour de Montrabech

Ce Corbiéres à la robe rouge intense révèle des arômes de fruits rouges mûrs agrémentés de délicates notes épicées.

BummBummAhh

BumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBumBum

SdW #165 Frank Ocean – Pink Matter

SdW #165 Frank Ocean – Pink Matter

FRANK OCEAN - PINK MATTER

Soundtrack der Woche #165

Graue Substanz oder engl. “gray matter” nennt man eine wesentliche Komponente des Zentralnervensystems, die Substanz, die unser Gehirn und Rückmark ausmacht. Der Track featured den Outkast Rapper André 3000, welcher auch die Gitarre spielt.

Pink Matter ist ein Spiel mit “gray matter” und eine Andacht über den weiblichen Körper, sexuelle Begierde und unsere Fantasie.

Er sinniert von cotton candy majin buu, wobei cotton candy, Süße und Köstlichkeit („And the peaches and the mangos You could sell for me„) bedeutet und auf der anderen Seite vergleicht er mit Majin Buu (Googlen hilft: ein rosa Bösewicht).

Channel Orange erschien im Sommer 2012 mit einer Notiz, in der er über das Scheitern seiner ersten Beziehung zu einem Mann sinnierte. Aufeinmal tritt ein bisexueller Mann in die streng genormte heterosexuelle Welt des Mainstream-Hip-Hops und stellt komplexe, teils nachdenkliche  Songs über die Zweifel an seiner sexuellen Erweckung entgegen. Auch bei klassischen Rap-Songs schafft Ocean den schnellen Sex im Hip Hop als Muster mit Empfindsamkeit und Verletzlichkeit aufzuladen.

Channel Orange 2012, Endless und Blonde nahezu zeitgleich 2016. Der R’nB Virtuose schreibt spannende Musikgeschichte. Ich bin gespannt, was da noch so kommt und wann ich das Concept Album Endless, welches nie erschienen ist, als CD hören kann.

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Autor

Felix

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MS Dockville

Das MS Dockville mit einem Booking – bunt und extrem newcomeraffin. Hier gibt’s ein wenig von 2014, 2016 und 2017 durcheinander.

Golden Five

80iger und 90iger Jahre Partys sind das Mc Donalds unserer Zeit, jeder geht hin, aber keiner will es zugeben. Irgendwie nicht am Puls der Zeit, und trotzdem reichlich gespickt mit Suchtpotential. Die Musik, die hier vorgestellt wird, entspricht keinem Genre, keiner Zeit, nur älter als 5 Jahre.

Wulle

Spinnen wir nun diese herrlich sinnbefreiten Assoziationen weiter und sammeln Musik zum Biertrinken. Diesem ehrlichen und bodenständigen Getränk.

Unabhängig ist keine Musik

Eine Indie Playlist.

Irgendwo bei Flensburg

Aufs Land oder ans Meer.

SdW #126 James Blake – I Need a Forest Fire

SdW #126 James Blake – I Need a Forest Fire

JAMES BLAKE - I NEED A FOREST FIRE

Soundtrack der Woche #126

Hallihallo treue Soundtrack der Woche Seelen! Verzeihung, wir waren echt untreu in den letzten Wochen. Das lag an den turbulenten Zeiten und vielen Reisen und Projekten von Felix und Jan. So und jetzt back to business.

James Blake – Ein wahrliches Genie, der hier spät zu seiner Ehre kommt. James Blake ist in vielerlei Hinsicht interessant. Seine Musik ist intelligent, ruhig, bassgeschwängert, sinnlich und inspirierend gleichzeitig. Mit seinem Verständnis von Pop-Musik hat Blake Genregrenzen zum bersten und eine ganze Generation zum Schweigen gebracht. Auf eine besondere Art und Weise verliert man sich ganz in seiner Musik und kann sich darin quasi auflösen. Der britische Kulturtheoretiker Mark Fisher schrieb vor einigen Jahren über Blake, dass seine Musik einem Gespenst gleiche, das im Verlaufe seiner Platten immer mehr Form annähme. Das ist eine schöne und sicher auch passende Metapher für das was Blake macht. Dann Feist, dessen Limit to your Love von Blake grandios neu verarbeitet und auch entsprechend rezipiert wird von der feisten Dame selbst: „Er hat mit seiner Musik einen ganz eigenen Kosmos erschaffen“, schwärmte sie 2011 in einem Interview. „Seine Version von Limit To Your Love ist keine Kopie, sondern im Grunde ein neuer Standard wie Fly Me To The Moon von Frank Sinatra.“ Ein Ritterschlag, auf den viele weitere folgten. Künstlerfreundschaften zu Kanye West, Mount Kimbie und Bon Iver (der hier auch am SdW mitwirkt) sind da gar nicht mehr so überraschend.

Modus: Einfach hinlegen, Augen schließen und mit voller Wucht aufsaugen. Es empfiehlt sich wirklich einfach zwei komplette Alben als Gesamtkunstwerk durchlaufen zu lassen.

Anspieltipps: Modern Soul, Love Me in Whatever Way, Retrograde, Limit To Your Love

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Autor

Felix

Gründer | Paris

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Melt! Festival ’16

Das Melt! Festival ist eine feine Sache. Wir lieben das Melt! für sein Booking, das Camping direkt am See und das fantastische Publikum. Das Lineup besteht aus stets einigen alten Bekannten und einem bunten Strauß an neuen Gesichtern.

L’amour toujours

C’est la première fois depuis bien longtemps que je me sens prêt à sauter vers l’inconnu. Et peu importe si je fonce droit dans un mur: je veux t’aimer.

SolSolSoleil

LED GO Soleil.

Wie eine Insel

Und die Welt jenseits dieser Bettkante wird obsolet.

Hangout

Was man in vier Stunden und fünfunddreißig Minuten alles schaffen könnte und was man alles sein lassen könnte! Der Gedanke allein ist großartig, denke ich und lasse mich ins Gras sinken. Es kitzelt ein bisschen zu sehr für vier Stunden, aber für ne halbe Stunde Sonnetanken ist mein Platz im Park perfekt geeignet. Die Orangina dazu beamt mich direkt nach Südfrankreich. Cheers!

SdW #84: Romare – All Night

SdW #84: Romare – All Night

ROMARE - ALL NIGHT

Soundtrack der Woche #85

Archie Fairhurst, alias Romare, ist Meister des Zusammenklebens. Ebenso wie sein namensgebendes Vorbild, der afroamerikanische Künstler Romare Bearden, hat er in der Collage das Fundament seiner Kunst gefunden. Der Alte klebte mit Bildern, der Junge klebt Sounds. Mit Vorliebe Sounds aus der afroamerikanischen Kulturgeschichte: Jazz, Soul oder Sprachaufnahmen.

Zum Glück ist Romare auch noch DJ und so findet der House den Weg in seine Musik. Das Ergebnis ist ein unglaublich warmer, lässiger und lebendiger Club Sound. Lebendig, weil die eingestreuten Samples eine Geschichte erzählen, die die Monotonie des House durchbrechen. Gleiches gilt aber auch in die andere Richtung. Der House erhebt das zusammengeklebte Kunstwerk in die Sphären der Clubs.

Altes und Gegenwärtiges ergänzen sich perfekt. Kultur zum zuhören und das auf der Tanzfläche.

SdW Playlist

Jan

Gründer | Karlsruhe

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